Der Profi am Arbeitsmarkt

LATURO, ihr regionaler, innovativer Partner am Arbeitsmarkt sucht, ab sofort, für ein Unternehmen in LAMPRECHTSHAUSEN eine/n

Produktionsmitarbeiter/in in der Bestückung

Anforderungen:
+ Abgeschlossene Berufsausbildung
+ sehr genaues Arbeiten
+ sehr gutes Sehvermögen
+ effizientes Arbeiten
+ Fingerspitzengefühl
+ Belastbarkeit
+ technisches Verständnis
+ Selbstständiges Arbeiten
+ Sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift

Arbeitszeit: 2-Schichtbetrieb, Montag bis Freitag von 6:00 bis 14:00 Uhr oder von 14:00 bis 22:00 Uhr.

Wir bieten:
+ pünktliche und den Qualifikationen entsprechende Entlohnung
+ persönliche und individuelle Beratung durch unser Team
+ Laturo ist immer darauf bedacht, seine Mitarbeiter/innen in allen Lebenslagen zu unterstützen und zu fördern

Dienstgeber:
Laturo Personalservice GmbH
Schrannengasse 4
5020 Salzburg
Tel.: 0662-884666

Bewerbung nach telefonischer Terminvereinbarung mit Frau Mayr.
Bitte nehmen Sie zu Ihrem Bewerbungsgespräch folgende Unterlagen mit:
- aktueller Lebenslauf
- Diverse Unterlagen die die Berechtigung zum Zugang am österreichischen Arbeitsmarkt bescheinigen bzw. bei Inländer Personalausweis/Reisepass

LATURO, ihr regionaler, innovativer Partner am Arbeitsmarkt sucht, ab sofort, für einen Lebensmittel verarbeitenden Betrieb in Henndorf eine/n

Mitarbeiter in der Käserei (m/w)

Aufgabengebiet:
+ Alle in einer Käserei anfallenden Tätigkeiten wie zusammenbauen der Presswannen, Presswannen entleeren, bedienen der Käsereimaschinen, Käsepflege usw.

Anforderungen:
+ Abgeschlossene Berufsausbildung
+ gute Kenntnisse in einem lebensmittelverarbeitenden Beruf, vorzugsweise Molkereitechniker, aber auch Koch, Konditor, Fleischer Bäcker, usw.
+ Bereitschaft, am Wochenende zu arbeiten
+ Hohe Lern- und Leistungsbereitschaft
+ motivierte und zuverlässige Arbeitsweise
+ hohes Verantwortungsbewusstsein
+ sehr gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
+ FS B zur Erreichung des Dienstortes von Nöten
+ einwandfreier Leumund
+ Bewerber aus dem Raum Henndorf werden bevorzugt

Wir bieten:
+ eine Vollzeitbeschäftigung im Ausmaß von 38,5 h/Woche
+ eine Übernahme wird von dem Kunden angestrebt.
+ pünktliche und den Qualifikationen entsprechende Entlohnung
+ persönliche und individuelle Beratung durch unser Team
+ Laturo ist immer darauf bedacht, seine Mitarbeiter/innen in allen Lebenslagen zu unterstützen und zu fördern

Schichtbetrieb und Entlohnung nach Vereinbarung

Dienstgeber:
Laturo Personalservice GmbH
Schrannengasse 4
5020 Salzburg
Tel.: 0662-884666

Bewerbung nach telefonischer Terminvereinbarung mit Frau Mayr oder senden Sie uns Ihre Unterlagen per E-Mail: office.sbg@laturo.at

Bitte nehmen Sie zu Ihrem Bewerbungsgespräch folgende Unterlagen mit:
- aktueller Lebenslauf
- Diverse Unterlagen die die Berechtigung zum Zugang am österreichischen Arbeitsmarkt bescheinigen bzw. bei Inländer Personalausweis/Reisepass/

Die Wirtschaft wächst, die Preise ebenso, die Gehälter nur gering. Allzu weit überflügeln die Lohnsteigerungen 2011 die von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) prognostizierte Inflationsrate von 2,1 Prozent nicht, manche liegen darunter.

Immerhin um 2,5 Prozent steigt der Mindestlohn bei den rund 165.000 Metallern, die Ist-Löhne wachsen dort um 2,3 Prozent. Beamte erhalten ab 1. Jänner durchschnittlich 1,03 Prozent mehr. Die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes erhalten sozial gestaffelt eine Gehaltserhöhung zwischen 0,85 und 2,09 Prozent. Die Bediensteten bekommen mindestens 25,5 Euro pro Monat zusätzlich. Handelsangestellte – von ihnen gibt es rund 450.000 in Österreich -, die bis 1.500 Euro verdienen, bekommen ab 1. Jänner 2,3 Prozent mehr Gehalt. Zwischen 1.500 und 1.800 Euro beträgt das Plus 2,1 Prozent, darüber 2 Prozent. Die etwa 130.000 Angestellten im Allgemeinen Gewerbe, Handwerk, Information und Consulting erhalten 2,2 Prozent mehr Gehalt.

Die Eisenbahner, deren Löhne und Gehälter bereits rückwirkend mit Mitte 2010 angehoben wurden, mussten sich mit einem moderaten Abschluss zufriedengeben: Für niedrige und mittlere Einkommensbezieher gibt es eine Erhöhung von 35 Euro. Wer über der Höchstbemessungsgrundlage von 4.110 Euro brutto monatlich verdient, ging überhaupt leer aus. Die Pensionen steigen um 1,2 Prozent, allerdings nur bis zu einem Bezug von 2.000 Euro. Darüber wird das Plus geringer, ab 2.310 Euro gibt es keine Erhöhung mehr.

Quelle:http://relevant.at/wirtschaft/karriere/58428/gehaelter-wachsen-2011-geringer-wirtschaft.story

Berlin – Menschen mit Migrationshintergrund, Frauen mit Kindern und Ältere sollen im Beruf die gleichen Chancen haben: Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) will ein Jahr lang anonymisierte Bewerbungsverfahren auf Umsetzbarkeit testen. Das Pilotprojekt solle zeigen, „ob es bisher oft benachteiligte Gruppen tatsächlich öfter in Vorstellungsgespräche und in Jobs schaffen als bisher“, sagte die Leiterin der Stelle, Christine Lüders, am Donnerstag in Berlin. Man wolle zudem herausfinden, welche konkreten Methoden sich am besten eignen und welche Arbeitsfelder vielleicht besondere Erfolge verzeichnen.

Mit dem Start für das Pilotprojekt am Donnerstag besetzen fünf Unternehmen sowie das Bundesfamilienministerium, die Bundesagentur für Arbeit in Nordrhein-Westfalen und die Stadt Celle ausschließlich auf der Grundlage von Angaben zu Bildung und Qualifikation 225 Stellen – von der Lehrlingsausbildung bis zu Jobs im Kundenservice oder im mittleren Management. Zu den Unternehmen gehören auch die Deutsche Post und das Kosmetikunternehmen L’Oréal. Mögliche Verfahren seien Online-Bewerbungen oder standardisierte Bewerbungsformulare per E-Mail oder Post, jeweils ohne Informationen zu Name, Alter, Herkunft und Geschlecht.

Lüders erklärte, sobald die Einladung zum Vorstellungsgespräch ausgesprochen sei, erhielten die Personalverantwortlichen die kompletten Unterlagen der Bewerber. So könne man zwar nicht generell Diskriminierung ausschließen: „Uns geht es um die Chancengleichheit in der ersten Phase des Verfahrens“, sagte Lüders. Derzeit bekämen viele Menschen trotz hoher Qualifikation gar nicht erst die Chance auf ein persönliches Gespräch. So manches Vorurteil verliere seine Kraft, wenn man sich erst einmal gegenübersitze, meinte Lüders.

Der Oberbürgermeister der Stadt Celle, Dirk-Ulrich Mende, sagte: „Ich glaube, dass es gelingen kann, einen ganz anderen Bewerberpool zu gewinnen.“ In Celle seien zehn Prozent der Bevölkerung kurdische Jesiden – 80 bis 90 Prozent von ihnen besäßen die deutsche Staatsbürgerschaft. Die Minderheit bewerbe sich erst gar nicht bei der Stadtverwaltung, weil sie sich aufgrund ihres Hintergrundes chancenlos sehe, sagte Mende.

Quelle:www.net-tribune.de

Oft folgt das Aus bereits anhand der eingereichten Unterlagen:
•Lieblose, eher gelangweilte Formulierungen im Anschreiben („Da Ihre Anforderungen im Großen und Ganzen zu meinem Profil passen, bewerbe ich mich bei Ihnen.“),
•Die Beifügung einer Vielzahl von Dokumenten, die für die ausgeschriebene Stelle nicht oder nicht mehr relevant sind (Praktikumsbescheinigungen aus der Schulzeit von einem über 30-jährigen Bewerber;
•Bescheinigungen über Computer-Kurse in total veralteter EDV wie etwa Windows 97 etc.),
•Bei Online-Bewerbungen Dateianhänge mit einer Größe von mehr als 3 MB, wobei viele Firmenserver E-Mails, deren Anhänge diese Größe überschreiten, nicht akzeptieren, sodass die Bewerbung ungelesen bzw. als unzustellbar zurückkommt. Im Extremfall haben Bewerber bereits Anhänge von 10 bis 20 MB verschickt.

Grundregeln guten Benehmens beachten
Eine Umfrage von careerbuilder.de unter europäischen Führungskräften ergab, dass sich auch manche Bewerber nicht an die einfachsten Regeln von Höflichkeit und Anstand halten können.

Als besonders kuriose Fälle wurden genannt:
•Der Bewerber ist während des Vorstellungsgesprächs eingenickt
•Ein Kandidat behielt während des gesamten Gesprächs seinen Motorradhelm auf
•Während die Führungskraft, die das Vorstellungsgespräch führte, für einige Minuten das Zimmer verlassen hatte, telefonierte der Bewerber von dessen Diensttelefon aus ins Ausland.

Diese Beispiele scheinen extrem anzumuten, kommen jedoch in der Praxis gar nicht so selten vor, wie es auf den ersten Blick scheint.

Richtig bewerben: Keine übermäßige Arroganz
In der Praxis kommt es häufiger vor, dass sich formal geeignete Kandidaten durch die Definition ihrer eigenen Person über ihren fahrbaren Untersatz ins Abseits katapultieren. So lehnte ein Revisor die ihm angebotene Stelle trotz eines Jahresgehaltes von 100.000 Euro zuzüglich Dienstwagen ab mit der Begründung, dass ihm ein Audi A8 als Dienstwagen zu „popelig“ sei, unter einem Porsche fangen Menschen für ihn erst gar nicht an.

Einer Referentin einer bundesweit agierenden Personalvermittlungsfirma für Fach- und Führungskräfte ist es passiert, dass sie sich von einem Bewerber, den sie zum Vorstellungsgespräch bei einem Unternehmen begleiten sollte, anreden lassen musste, weil sie mit einem französischen Kleinwagen vorfuhr – der Bewerber selbst fuhr einen 5er BMW. Doch außer der Tatsache, dass der Kandidat einen BMW fuhr, konnte er sich im Gespräch weder persönlich noch fachlich für das Unternehmen interessant machen.

… aber auch keine zu große Bescheidenheit
Neben Arroganz gibt es jedoch auch das andere Extrem: Bewerber reden sich und ihre in den Unterlagen dokumentierten Fähigkeiten schlecht. Wenn ihnen gute MS Office-Kenntnisse bescheinigt werden, schwächen sie dies ab („So gut bin ich auch wieder nicht am Computer…“) und auch eine lange Betriebszugehörigkeit wird eher als Glücksfall denn als tatsächliche dauerhafte Zufriedenheit des (früheren) Arbeitgebers mit der Arbeitsleistung des Bewerbers abgetan.

Auch bei übermäßiger Bescheidenheit und dem Schlechtreden der eigenen Qualifikationen bedeutet dies in vielen Fällen das Aus, denn kein Arbeitgeber wünscht sich einen Mitarbeiter mit übergroßer Bescheidenheit und mangelndem Selbstvertrauen, da dies auch auf eine mangelnde Konfliktfähigkeit schließen lässt.

Sie sehen: Beide Extreme im Vorstellungsgespräch: Arroganz und übermäßige Bescheidenheit, sind kaum dazu geeignet, sich eine neue Stelle zu sichern – und schlechtes Benehmen erst recht nicht.

Quelle:www.vnr.de

Längere Krankenstände durch „massivere Erkrankungen“. Erschöpfung, Ermüdung, Rückenschmerzen
Arbeitnehmer im höheren Alter, nehmen sich immer seltener Auszeiten vom Job und gehen sogar krank in die Arbeit. Laut Umfragen der Arbeiterkammern sind es bereits 40% der über 50 jährigen, welche zugeben sich trotz Krankheit in die Arbeit zu schleppen.
„Ältere Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen sind seltener krank, allerdings sind sie, wenn sie ausfallen, länger in Krankenstand“, so Arbeiterkammer-Präsident Johann Kalliauer. „Sie sind auch eine Gruppe, die häufig trotz gesundheitlicher Beeinträchtigung arbeiten geht. Und das rächt sich bitter, weil sich die Spätfolgen durch massivere Erkrankungen erst recht zu Buche schlagen.“

Betriebliche Gesundheitsförderung
„Ich könnte mich mit der Zielsetzung, die Krankenstandstage abzusenken, anfreunden. Allerdings müsste man woanders ansetzen, nämlich bei der betrieblichen Gesundheitsförderung, bei Maßnahmen, die sicherstellen können, dass die Menschen länger gesund in der Arbeit bleiben können“, betonte der Arbeiterkammer-Präsident.

Der erste Eindruck zählt – gerade bei Bewerbungen. Schließlich ist Zeit Geld und vielen Personalverantwortlichen stehen pro Bewerbung nicht mehr als fünf bis zehn Minuten zur Verfügung.

Das geht aus der Studie „Workplace Survey 2010“ hervor, für die der Personaldienstleister Robert Half über 2.800 Personal- und Finanzmanager in 13 Ländern befragt hat. Von den Personalentscheidern hätten 67 % angegeben, innerhalb von höchstens fünf bis zehn Minuten entscheiden zu müssen, ob eine Bewerbung in die engere Auswahl komme oder nicht. Konsequenz daraus sei, dass schon durchschnittlich 1,8 Tippfehler den Karriereweg beenden können, noch bevor er begonnen hat.
Hat es ein Kandidat dann geschafft, die Vorauswahl zu passieren, suche die Hälfte der Personalmanager – neben fachlicher Kompetenz – vor allem Teamplayer. Jedem fünften Personaler hierzulande sei darüber hinaus eine gute Kommunikationsfähigkeit wichtig. An dritter Stelle der Wunschliste stünde eine möglichst große Stressresistenz.

„In fünf bis zehn Minuten die Spreu vom Weizen zu trennen, ist eine schwierige Aufgabe – doch bei der Fülle an Bewerbungen haben Verantwortliche oft keine andere Möglichkeit“, kommentierte Sven Hennige, Managing Director Central Europe von Robert Half International, das Ergebnis der Studie.

Unternehmen in Bayern und Salzburg werden bald um Facharbeiter kämpfen.
Das wurde am Donnerstag bei der Berufsinformationsmesse BIM in Salzburger Messezentrum sehr deutlich.
In den nächsten Jahren werden bis zu eine Million Fachkräfte fehlen.
Ein Thema bestimmt die heurige Berufsinformationsmesse am Eröffnungstag und Thomas Benz von der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft bringt die alarmierendste Zahl auf den Tisch. „Wir gehen, und das darf man sicher nicht unterschätzen, in einen dramatischen Fachkräftemangel in den nächsten Jahren. Wir werden alleine in Bayern in den fünf Jahren eine halbe Million zu wenig Fachkräfte haben“, so Benz.

Auch Österreich steht hier in nichts nach. 400.000 Facharbeiter fehlen laut Wirtschaftskammer bis 2030, das wären 20.000 pro Jahr. Die Lösung diesseits und jenseits der Grenze ist, gezielt um Arbeitskräfte aus dem Ausland zu werben. „Wir haben da keine Tradition. Wir müssen auch lernen unsere Ansprüche an die Menschen, die zu uns kommen wollen, klar zu artikulieren. Es gibt Länder wie Australien und Kanada, die machen das und zwar sehr erfolgreich. Und davon müssen wir lernen“, meint Thomas Benz.

Salzburgs Wirtschaftskammerpräsident Julius Schmalz geht noch einen Schritt weiter: „Wir brauchen nicht nur Häuptlinge, wir brauchen auch Indianer. Das ist nicht deshalb, weil wir Gewinne maximieren wollen, sondern weil wir große Sorgen haben. Und die demographische Entwicklung zeigt es einfach knallhart.“
„Wir haben bei uns Menschen, die hier leben, aber nicht arbeiten dürfen.“ Asylwerber sollen endlich arbeiten dürfen.
Zuerst sollten wir einmal das Potential an ausländischen Arbeitskräften in unserem Land ausschöpfen, das fordert LH Gabi Burgstaller (SPÖ). „Wir haben bei uns Menschen, die da leben und nicht arbeiten dürfen – zum Beispiel unter den Asylwerbern. Dann soll man doch denen, die gut integriert sind, die Möglichkeit geben hier zu leben und wenn sie zum Beispiel zehn Jahre gut integriert hier leben und arbeiten, können sie auch Staatsbürger werden“, schlägt Burgstaller vor.

Neben Ausländern werden in Zukunft auch viel mehr Frauen und ältere Arbeitnehmer gebraucht werden, um den dramatischen Facharbeitermangel auszugleichen, sind sich alle Fachleute einig.

Mit dem Aufschwung wird die Schwarzarbeit wieder uninteressanter: Die Schattenwirtschaft wird 2011, nach Prognose des renommierten Ökonomen Friedrich Schneider, rund 6,5 Milliarden Euro weniger umsetzen.

„Damit sinkt der Anreiz, durch Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit erlittene Einkommensverluste durch illegale Tätigkeiten zu kompensieren.“ 2009 sei der illegale Sektor noch um sieben Milliarden Euro gewachsen, während er in diesem Jahr stagnieren dürfte.

Der Rückgang könnte sogar noch um zwei Milliarden Euro stärker ausfallen, wenn die Arbeitskosten im kommenden Jahr nicht steigen würden, sagte der Experte. Am Januar werden die Beitragsätze für die gesetzliche Kranken- und Arbeitslosenversicherung angehoben. „Wenn sich der Faktor Arbeit verteuert, steigt die Nachfrage nach Schwarzarbeit, weil sie billiger angeboten wird“, erklärte Herr Schneider, der zu den führenden Experten zum Thema Schwarzarbeit zählt. Seine Prognosen baut er auf Befragungen und Veränderungen der Geldmenge.

Den Umsatz der Schattenwirtschaft wird dem Wissenschaftler zufolge im kommenden Jahr knapp 360 Milliarden Euro betragen. Diese Summe entspreche rund 14 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. 2009 und 2010 lag der Anteil noch bei jeweils rund 14,6 Prozent.

Weit verbreitet ist Schwarzarbeit vor allem in Bau und Handwerk. 38 Prozent des illegal erwirtschafteten Umsatzes entfallen, laut Schneider, auf diesen Bereich. An zweiter Stelle folgen mit jeweils 17 Prozent Gewerbe- und Industriebetriebe und sowie das Hotel- oder Gaststättengewerbe. Hoch ist der Anteil mit 13 Prozent auch bei den haushaltsnahen Dienstleistern – vom Friseur über den Babysitter bis zur Putzfrau.

Wer im kommenden Jahr Schwarzarbeiter beschäftigt, muss dafür womöglich tiefer in die Tasche greifen. „Auch die Schwarzarbeit funktioniert nach ökonomischen Prinzipien der Marktwirtschaft: Wird ein Gut knapper, dann steigt der Preis“, sagte der Ökonom. Weil die Zahl der regulär Beschäftigten nach allen Prognosen auf ein Rekordhoch steigen wird, dürfte parallel dazu die Zahl der potenziellen Schwarzarbeiter sinken.

Leidtragende der illegalen Beschäftigung sind vor allem Staat und Sozialversicherungen, denen Steuer- und Beitragseinnahmen verloren gehen. Im Krisenjahr 2009 habe die Schattenwirtschaft aber dazu beigetragen, den privaten Konsum zu stabilisieren, sagte Schneider. Drei Viertel des illegal verdienten Geldes würden sofort wieder ausgegeben und damit in den legalen Wirtschaftskreislauf gepumpt. Das habe den Abschwung gedämpft.

Weil Schwarzarbeit ein bedeutender Wirtschaftsfaktor ist, wird sie auch bei der Berechnung des Bruttoinlandsproduktes berücksichtigt. Das Statistische Bundesamt schätzt die in der Schattenwirtschaft geschaffenen Werte regelmäßig.

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